ECO.PLAN realisiert als Generalbauunternehmen den technisch innovativen "Solarpark am Haff"
14. Dezember 2011
Vierzigtausend Solarmodule, 25.000 Quadratmeter Fläche, knapp 3 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr – das sind die wichtigsten Eckdaten eines neu gebauten Photovoltaik-Kraftwerks im Osten von Mecklenburg-Vorpommern. Damit gehört der Solarpark am Haff in Ueckermünde derzeit zu den 100 größten „Sonnenkraftwerken“ in Deutschland. Die ECO.PLAN GmbH & Co. KG aus Neuenrade hat dieses innovative Sonnenstrom-Projekt im Stettiner Haff als ausführendes Generalbauunternehmen für die Solarpark am Haff GmbH & Co. KG mit neuester Solartechnik verwirklicht und wird die Anlage auch langfristig betreuen.
Erneuerbare Energien sind inzwischen ein wichtiger Wirtschafszweig geworden, der Investoren einen hohen Profit verspricht. Als ein solcher Investor das Neuenrader Generalbauunternehmen ansprach, eine neue Photovoltaik-Anlage in Uekermünde zu projektieren, betrat das Tochterunternehmen der Echterhage Holding zukunftsweisendes Neuland. „Bisher haben wir zu 60 Prozent Industriebauten geplant und gebaut. Der Rest waren verschiedene Projekte im Wohnungsbau, so unter anderen seniorenspezifische Immobilien “, so Ruth Echterhage, Geschäftsführerin der ECO.PLAN.
Die sonnenverwöhnte Region rund um Ueckermünde ist ein beliebtes Reiseziel. Die ressourcenschonende Strombeschaffung nach ökologischen Kriterien spielt in dieser naturnahen und vom Tourismus geprägten Gegend eine tragende Rolle. „Wir haben uns eine nachhaltige und zuverlässige Energieversorgung gewünscht, denn wir tragen die Verantwortung für unsere Umwelt“, betonte Manfred Höne, technischer Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Solarpark am Haff. Auch Ruth Echterhage sieht die Zukunft der Stromversorgung in erneuerbaren Energien: „Immer mehr Kunden übernehmen Verantwortung für die Umwelt und investieren in erneuerbare Energien.“
Letzten Monat wurde der Solarpark am Haff feierlich eingeweiht. Jetzt versorgt die Photovoltaikanlage 2000 Einwohner des Ortes (rund 750 Haushalte) mit ressourcenschonendem Sonnenstrom und erspart der Umwelt mehr als 2000 Tonnen Kohlendioxyd pro Jahr.
Die Stadt hatte im Vorfeld mehrere Versuche unternommen, die Gebäude und das 100.000 Quadratmeter große Gelände eines ehemaligen Betonwerkes neu zu beleben und produzierendes Gewerbe anzusiedeln. Die Bürgermeisterin von Ueckermünde, Heidi Michaelis, erinnerte während ihrer Eröffnungsrede an viele hoffnungsvolle Ansätze und berichtete von enttäuschenden Ergebnissen. „Wir haben uns dennoch nicht verschlossen, als Herr Höne 2009 mit dem Solarpark bei uns anklopfte.“
Die Solarkraftanlage kostete rund 7,5 Millionen Euro. Am Abriss des alten Betonwerks und der Räumung der Fläche beteiligte sich das Land mit 560.000 Euro, 217.000 Euro finanzierte die Stadt. Die Kosten für die Planung, Ersatzaufforstungen, weitere Ausgleichsmaßnahmen und Auflagen wurden von den Investoren getragen. Da hieß es auch für das ausführende Generalbauunternehmen ECO.PLAN mit spitzem Bleistift zu rechnen. Immer wieder mussten Dinge berücksichtigt werden, die vor der Planung nicht unbedingt absehbar waren. Besonders die artenschutzrechtlichen Belange, wie beispielsweise das Umsiedeln der Fledermäuse oder die Pflanzung von 5,8 ha Wald als Ausgleichsmaßnahme, wurden jedoch vorbildlich gelöst. Zudem kümmerte sich das Unternehmen um die Baurechte und koordinierte mit den lokalen Stromanbietern die Einspeisung des Sonnenstroms in das vorhandene Stromnetz. Die ECO.PLAN plant zurzeit drei unterschiedlich große Anlagen in Brandenburg und in Coesfeld.

































