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Bahnhofs-Quartier, Coesfeld: Gemeindliches Einvernehmen in Aussicht gestellt

27. August 2015

Der Ausschuss für Umwelt, Planen und Bauen hat in seiner jüngsten Sitzung das gemeindliche Einvernehmen für das Projekt von ECO.PLAN und dem Coesfelder Architekten Andreas Bodem in Aussicht gestellt.

Das ortsverbundene und bereits in vielen gemeinsamen Projekten erprobte Gespann hatte im Juni den ausgeschriebenen Investorenwettbewerb gewonnen. 

Nun befasste sich zunächst der Ausschuss für Umwelt, Planen und Bauen näher mit dem Projekt und signalisierte grünes Licht - Voraussetzung sei allerdings, dass die Lage des geplanten Neubaus zur Linken des alten Bahnhofsgebäudes und der Stellplätze durch den Gestaltungsbeirat noch einmal beraten werde.

Gemäß des Architektenentwurfs soll dort ein viergeschossiges Gebäude errichtet werden, auf der rechten Seite ein dreigeschossiger Neubau. Befürchtungen aus Reihen von Grünen und Aktiv für Coesfeld, dass die Höhe der Bebauung erdrückend wirken könnte, teilt Architekt Andreas Bodem nicht. Für ihn ergäbe sich der erstrebte Platzcharakter durch ebendiese Ausführung der angrenzenden Gebäude, die zudem durch Fassaden mit Fensterfronten und verschiedene Materialien eine kleinteilige Wirkung erhalten würden. Transparenz und Durchgängigkeit zur Innenstadt seien zugleich gegeben. Hiermit erntete er Zustimmung bei Vertretern von CDU und SPD.

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Bahnhofsquartier in Coesfeld

Neugestaltung Bahnhofsgebäude und unmittelbares Umfeld: Sanierung Bahnhofsgebäude, Neugestaltung Bahnhofsvorplatz, 3 Neubauten für Wohnen, Büro und Gewerbe


Standort:
Bahnhofstraße, Coesfeld
Baujahr: 2016 -
Leistungen: Projektentwicklung, Ausführungsplanung, Generalbau, Verkauf + Vermietung, Objektverwaltung

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ECO.PLAN hat den Wettbewerb zur Neugestaltung des Coesfelder Bahnhofs für sich entscheiden können. Nun erhält Coesfeld ein neues Eingangstor: Hier finden sich zukünftig Wohnen, Gastronomie, Arbeiten und Services für Reisende.

Bei dem von der Stadt Coesfeld und der Bahnflächen-Entwicklungsgesellschaft NRW (BEG) ausgeschriebenen Investorenwettbewerb für die Nachnutzung des Empfangsgebäudes Bahnhof konnte die ortsverbundene und bereits in vielen gemeinsamen Projekten erprobte Kooperation aus ECO.PLAN und Architekt Andreas Bodem (BDA) überzeugen. Die Wahl des Gremiums fiel auf den hochwertigen Entwurf der Investoren- und Planergemeinschaft, der unter anderem den von vielen Bürgern befürworteten Erhalt des mittleren Teils des Bahnhofgebäudes vorsieht und letztlich durch die gestalterisch qualitätsvolle Architektur, verbunden mit der attraktiven Platzbelebung, punktete. Das Konzept für die Neugestaltung des Bahnhofs berücksichtigt die geforderten Kriterien, auf die im Wettbewerb besonders viel Wert gelegt wurde: Städtebauliche, architektonische und funktionale Qualität, Nutzungs- und Belebungskonzept für das Gebäude, Standort Taxen, qualitätsvolles Eingangstor und Erschließung Bahnhofsareal.

Das alte Bahnhofsempfangsgebäude wird demnach modernisiert erhalten und beidseitig durch zwei giebelhohe Wintergärten transparent aufgelockert. Zwei zusätzliche Neubauten mit Flachdach links und rechts des Altbaus werden Teil eines neuen Ensembles, das den Blick auf den dahinterliegenden Bahnsteig und die Züge freigibt.

Die Empfangshalle wird den Fahrkartenverkauf und den "Bahnhofs-Paten"-Service sowie Gastronomie auf zwei Ebenen beherbergen. Dabei wird das vertraute Bild mit Dach, Giebel, Turm und Uhr erhalten. In dem dreigeschossigen Neubau auf der rechten Seite werden eine Fahrradabstellanlage für rund 300 Räder samt angeschlossener Fahrradwerkstatt sowie Büros und Wohnungen Raum finden. Auf der linken Seite nutzt hauptsächlich der Verein Internationale Begegnungsprojekte (IBP) den viergeschossigen Neubau für die Zentralisierung seiner Verwaltung. Auch eine betreute Wohnform zur Wiedereingliederung für Sucht- und psychisch Kranke wird dort einziehen.

Der Bahnhofsvorplatz wird umgestaltet und verkleinert - Hier entstehen unter anderem Flächen für Außengastronomie sowie Stellplätze für Fahrräder, PKW und Taxen.

Als Schnittstelle zwischen Urbanität, Mobilität und Arbeit bietet das neue Bahnhofsareal mit außergewöhnlicher Architektur Transparenz und Durchgängigkeit zur Innenstadt, der Bahnhof wird in die Stadt integriert. Zudem vereint das neue Bahnhofsquartier die Dreiteilung von Wohnen, Gastronomie und Dienstleistung in vorbildlicher Weise.

Innerhalb von 24 Monaten nach Erhalt des Baurechtes soll das 6 Millionen Euro-Bauvorhaben zügig umgesetzt werden, Fertigstellung ist für Mitte 2017 geplant.

Projektdaten

Standort Bahnhofstraße, Coesfeld
Baubeginn voraussichtlich 2016
Flächen ca. 2.740 m² Gesamtfläche
ca. 811 m² BT 1
ca. 580 m² BT 2
ca. 1.348 m² BT 3
Beschreibung Sanierung Bahnhofsgebäude
Neugestaltung Bahnhofsvorplatz
3 Neubauten für Wohnen, Büro und Gewerbe
Besonderheiten Investorenwettbewerb
Schaffung eines transparenten Eingangstores zur Innenstadt
Attraktives Ensemble aus altem Bahnhofsgebäude und neuen Seitengebäuden
Verbindung von Wohnen, Gastronomie und Dienstleistung
Leistungen Projektentwicklung
Ausführungsplanung
Generalbau
Verkauf + Vermietung
Objektverwaltung

Ansprechpartner

Bauherr + Investor ECO.PLAN GmbH & Co. KG
Weßlings Kamp 19 
48653 Coesfeld
Fon 02541/92629-0
Architekt

Andreas Bodem
Architekt BDA Dipl.-Ingenieur
Wahrkamp 2d
48653 Coesfeld
Fon 02541/3002

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